BA - Hessische Berufsakademie - University of Cooperative EducationStudium parallel zum Beruf - BA. Dual. Genial.

Studiengang Ingenieurwesen (Maschinenbau)
Abschluss: Bachelor of Engineering (B.Eng.)

Der deutsche Maschinenbau hat einen ausgezeichneten Ruf: Jede fünfte weltweit verkaufte Maschine ist "Made in Germany", in vielen Bereichen zählen die deutschen Hersteller zu den Weltmarktführern. Wer sich für einen Job in dieser spannenden Branche qualifizieren möchte, kann sich durch das Maschinenbau-Studium auf leitende Positionen in Entwicklung, Produktion oder Management vorbereiten. Auf dem Lehrplan stehen u.a. Grundlagen in Mathematik, Informatik und Physik, technische Mechanik, Maschinenelemente, Thermodynamik und Hydraulik.

Vorlesungszeiten (Änderungen möglich):
Studium am Abend und samstags
München | Neuss | Offenbach | Siegen | Unna
2x wöchentlich abends 18:00 - 21:15 Uhr und samstags 08:30 - 15:45 Uhr
Voraussetzungen:
Berufsbegleitendes Modell:
Fachhochschulreife oder allgemeine Hochschulreife und Arbeitsvertrag mit einem Unternehmen aus dem gewerblich-technischen Bereich
oder
Abschluss als Meister oder Techniker und Arbeitsvertrag mit einem Unternehmen aus dem gewerblich-technischen Bereich
Darüber hinaus empfehlen wir vor Studienbeginn den Besuch eines Mathematik- Brückenkurses an der Hessischen BA.
Ausbildungsbegleitendes Modell:
Fachhochschulreife oder allgemeine Hochschulreife und Ausbildungsvertrag mit einem Unternehmen aus dem gewerblich-technischen Bereich
Studienbeginn: September eines jeden Jahres
Dauer: 7 Semester
Semesterferien: August und Mitte bis Ende Februar
Studiengebühr: 48 Raten à 281,25 Euro, insgesamt 13.500 Euro (inkl. Skripten in digitaler Form).
Prüfungsgebühr: zzgl. EUR 300,00 (einmalig zum Ende des Studiums)
Förderung: Aufwendungen für die erstmalige Berufsausbildung oder für ein Erststudium, das zugleich eine Erstausbildung vermittelt, sind nach aktueller Gesetzeslage als Sonderausgaben bis zu einem Betrag von EUR 4.000,00 (EUR 6.000,00 ab 2012) abzugsfähig. Ist einer Berufsausbildung oder einem Studium eine abgeschlossene erstmalige Berufsausbildung oder ein abgeschlossenes Erststudium vorausgegangen, liegen dagegen unbeschränkt abzugsfähige Werbungskosten oder Betriebsausgaben vor, wenn die Aufwendungen (Studiengebühren, Fahrtkosten, usw.) im Zusammenhang mit späteren Einnahmen stehen. Des Weiteren liegen Werbungskosten vor, wenn die Berufsausbildung oder das Erststudium im Rahmen eines Dienstverhältnisses (Ausbildungsdienstverhältnis) stattfindet. Weitere Informationen kann Ihnen ein Steuerberater oder das für Sie zuständige Finanzamt geben..
Akkreditierung: ACQUIN
STUDIENINHALTE UND VERLAUF:
Im Grundstudium erlernen die Studierenden die für ihre spätere Ingenieurstätigkeit notwendigen Grundlagen in den Bereichen Mathematik, Informatik und Physik sowie die Grundlagen der Elektrotechnik und technischen Kommunikation. Darüber hinaus studieren sie Betriebsorganisation und -management sowie technisches Englisch.

Ab dem dritten Semester erwerben die Studierenden aktuelles Wissen aus dem Bereich Maschinenbau und wenden das Grundlagenwissen der ersten Semester auf konkrete Projekte an. Neben der Vermittlung von Fachkompetenz sind Schlüsselqualifikationen wie Teamfähigkeit, Kreativität und Problemlöse-Kompetenz wesentliche Studieninhalte. Im sechsten Semester erfolgt eine differenzierte fachliche Vertiefung. Die Studierenden des ausbildungsbegleitenden Studiums verfassen darüber hinaus im sechsten Semester ihre Abschlussarbeit.

Die Studierenden des berufsbegleitenden Studiums konzentrieren sich im siebten Semester neben ihrer beruflichen Tätigkeit ausschließlich auf die Abschlussarbeit. Mit der erfolgreichen Bewertung der Abschlussarbeit wird der international anerkannte Hochschulgrad für Ingenieure - "Bachelor of Engineering" - erreicht.
Auszug aus den Vorlesungen: (Änderungen vorbehalten)

1. und 2. SEMESTER

Mathematik für Ingenieure
  • Grundlagen, Zahlensysteme, Vektorrechnung, komplexe Zahlen, Funktionen einer Variablen, Differenzialrechnung, Integralrechnung, Reihen, Lineare Algebra, ebene Kurven, Funktionen mehrerer Variabler, gewöhnliche Differentialgleichungen, numerische Verfahren und Matrixrechnung
Physik für Ingenieure
  • Teilgebiete der Physik und ihre Bedeutung in der Technik, Aufbau der Materie, physikalische Größen und Einheiten, Mechanik fester Körper, Flüssigkeiten und Gase, Akustik und Schall, Elektrizität, Stromfluss durch Leiter und Halbleiter, elektromagnetische Wellen, Optik und Grundlagen der Lasertechnik
Technische Kommunikation
  • Aufbau technischer Zeichnungen, 2D- und 3D-Darstellungen, Projektionsarten, Schnittdarstellungen, Maßangaben in Zeichnungen, Toleranzen und Passungen, ISO-System für Rund- und Flachpassungen, Kennzeichnung technische Oberflächen, Form- und Lagetolerierung, Tolerierungsgrundsatz, Verwaltung technischer Dokumente, Übungen zur technischen Dokumentation
Betriebsorganisation und Management
  • Aufbau eines Industrieunternehmens, Betriebsorganisation, Unternehmen im Markt Unternehmensstrategien, Gestaltung der Arbeitsabläufe, Produktionsarten, Produktionsplanung und -steuerung im Überblick, Lean Management, Basis-Methoden der Ingenieurarbeit und des Managements
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2. und 3. SEMESTER

Informatik für Ingenieure
  • Überblick über Teilgebiete der Informatik, Aufbau eines Computers, , Betriebssysteme, Aufgabe und Struktur von Betriebsystemen, Anwendung von MS Office, Programmierung und Datenstrukturen,  Datentypen, Programmiersprachen, Einführung in eine ausgewählte Programmiersprache, Einführung in die Software-Entwicklung, Einführung in die Programmierung und Nutzung von Datenbanken, Übungen
Grundlagen der Elektrotechnik
  • Elektrisches Feld und elektr. Größen, Magnetisches Feld und magnetische Größen, Berechnung von Stromkreisen bei Gleichstrom, Berechnung von Stromkreisen bei Wechselstrom, Dreiphasen-Wechselstrom (Drehstrom), Grundlegende Funktionsweise elektrischer Maschinen, elektrische Bauelemente, Grundbegriffe der Elektronik, Übungen
Fremdsprachen
  • Aktivierung, Erweiterung und Training der vorhandenen Englischkenntnissen, Sprachübungen
Technische Mechanik
  • Grundbegriffe der Statik, Schwerpunktermittlung, ebene Fachwerke, Haftung und Reibung, Bewegung eines Massenpunkte, Kinematik mit verschiedenen Bezugskoordinatensystemen, Zug- und Druckbeanspruchung, Biegebeanspruchung, Starrkörperdynamik: Kinematik und Kinetik, Energiesatz, Impuls- und Drallsatz, Massenträgheitsmomente
Betriebswirtschaft/Kostenrechnung
  • Betriebsorganisation, Marketing, Kosten- und Leistungsrechnung, Investitions- und Wirtschaftlichkeitsrechnung, der Jahresabschluss
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4. und 5. SEMESTER

Konstruktion
  • Systemtechnische Grundlagen des Konstruierens, Ablauf des konstruktionellen Entwicklungsprozesses, Konstruktionsmethodik, Methoden der Lösungsbewertung, Produktdaten-Dokumentation, Erstellen eines Pflichtenhefts, Entwicklung alternativer Lösungen für eine gestellte Konstruktionsaufgabe, Übung zur Bewertung von Konstruktionslösungen, Erstellen einer Stückliste
Maschinenelemente
Fertigungsgerechte Gestaltung von Konstruktionsbauteilen, Gestaltung von Schweiß-, Löt- und Klebverbindungen, mechanische Verbindungen und Verbindungselemente, Achsen, Wellen und Zapfen, Welle-/Nabenverbindungen, Federn, Dichtungen, Beschaffung von Information über Maschinenelemente, Riemen und Kettentriebe, Zahräder und Zahngetriebe, Bremsen und Kupplungen, Reibung und Schmierung (Tribologie), Rohrleitungen für Flüssigkeiten und Gase
Werkstofftechnik u. Prüfung
Grundlagen technischer Werkstoffe, Eisen und Stahl Eisen- und Stahlerzeugung, Nichteisenmetalle, Herstellung von Halbzeugen, Kunststoffe (Thermoplaste, Duroplaste, Elastomere), Funktionswerkstoffe, Zugversuch und Kennwerte, Härteprüfung (Brinell, Vickers, Rockwell), Kerbschlagbiegeversuch und Kennwerte, Dauerschwingversuch (Wöhler-Diagramm) Metallographie mit Versuchen an Stahl, Gusseisen und NE-Metallen
Fertigungstechnik
Überblick zu Teilgebieten der Fertigungstechnik, Fertigungsverfahren zum Umformen, Fertigungsverfahren zum spanenden Bearbeiten, Fertigungsverfahren zum spanlosen Bearbeiten, Fügeverfahren, wirtschaftliche Fertigung
Qualitätsmanagement
  • Normen und Regelwerke, Statistik und Wahrscheinlichkeitsrechnung im QM, QM in der Produktion,  Prüfmittelüberwachung,  Total Quality Management (TQM), Methoden der Qualitätsplanung, QM in Entwicklung, Konstruktion und Prozessplanung, CAQ-Systeme, Zertifizierung
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6. SEMESTER

Thermodynamik/Wärmelehre
  • Aufgaben und Methoden der Thermodynamik, Thermodynamische Systeme, Thermodynamischer Zustand, Zustandsgrößen und Zustandsänderungen, Temperatur, erster Hauptsatz der Thermodynamik, ideale Gase, zweiter Hauptsatz der Thermodynamik,  reale Gase und Dämpfe, Kreisprozesse
Hydraulik/Pneumatik
  • Grundlagen Hydaulik/ Pneumatik oder Grundlagen Arbeitswissenschaften/ Ergonomie
Steuerungs und Regeltechnik
Systemtechnische Grundlagen und Modellbildung, Klassifizierung technischer Systeme, Prinzipien der Steuerung und Regelung, Grundlagen der Logik und Schaltalgebra, Speicherprogrammierbare Steuerungen (SPS), der Regelkreis, Laplace-Transformation etc.
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7. SEMESTER

Technologieorientiertes Anwendungsmodul
  • Das Angebot an technologieorientierten Anwendungsmodulen richtet sich nach den regionalen Bedarfen am Studienort und umfasst Themenbereiche wie z.B. Fahrzeugbau, Umformtechnik, Werkzeugbau, etc.
Methodenorientiertes Anwendungsmodul
Das Angebot an methodenorientierten Anwendungsmodulen richtet sich nach den regionalen Bedarfen am Studienort und umfasst Themenbereiche wie z.B. Fertigungsautomatisierung, Werkzeugmaschinenbau, etc.
Thesis & Kolloquium

Studieninhalte können je nach Studienort/Studienbeginn variieren

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